Marisol und Jorge - Eine Liebe auf Gran Canaria


14.12.2017

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Leseprobe aus meinem Roman "Marisol und Jorge - Eine Liebe auf Gran Canaria".

In meinen Romanen fehlt nie die Liebe, denn sie gehört zu uns Menschen und sollte nie Tabu sein...

 

"Am vergangenen Donnerstag hatte sie Jorge zum ersten Mal gesehen und heute, am Sonntag darauf, sitzt sie neben ihm im Flugzeug und fliegt mit ihm in eine Art Flitterwoche nach El Hierro. Wie war das möglich? Hätte man ihr das vorausgesagt, hätte sie nur darüber lächeln können. So etwas gibt es nicht. So etwas gibt es nur in sch...nulzigen Romanen und Filmen.Sie fliegen gerade über die drei Berge der Isleta im Norden von Gran Canaria und wenige Minuten später ist von der Insel nichts mehr zu sehen. Der Atlantik liegt unter ihnen, intensiv blau, und an diesem Tag sogar friedlich.Marisol hat die ganze Zeit zum Fenster hinaus geschaut. Nun wendet sie den Kopf und blickt zu ihrer Hand die auf ihrem linken Schenkel liegt und die Jorges kräftige Hand umfasst. Als er merkt, dass sie auf beide Hände schaut, führt er Marisols Hand zum Mund und küsst ihre Fingerspitzen. Ein wohliger Schauer durchströmt ihren Körper und wenn sie mit ihm alleine gewesen wäre, hätte sie laut wie eine Katze geschnurrt.Wie sieht ihrer beider Zukunft aus? Diesen Gedanken schiebt sie schnell beiseite, damit will sie sich im Augenblick nicht befassen, sie will einfach nur diese Woche mit ihm genießen. Vielleicht würde es in ihrem Leben die einzige Woche werden, in der sie hundertprozentig die Liebe fühlen, genießen kann. Diese Woche mit Jorge empfindet sie als ein großes Geschenk. Ein Geschenk, an das sie noch im hohen Alter denken könnte. Sie nimmt sich vor, jede Minute, ja jede Sekunde mit ihm in ihrem Inneren aufzubewahren."


 

Leseprobe aus dem 2. Kapitel:

Bei Tisch


„Papa, hast du heute wieder einen Mörder verhaftet?“
„Marisol“ sagt die Mutter, „lass deinen Vater in Ruhe essen, er muss ja nicht die draußen herrschende schreckliche Welt mit in unser Haus bringen. Du solltest lieber deinen Teller leer essen und nicht nur darin herumstochern.“
„Ich mag aber keinen Fisch“, erwidert Marisol, „ich will lieber wissen, wie der Mörder aussieht und wen er getötet hat.“
„Du weißt ja noch gar nicht, ob dein Vater einen Mörder gefasst hat.“
„Eben, deswegen muss ich ihn ja fragen.“
„Ramona“ mischt sich jetzt Don Augusto ein, „lass Marisol doch ruhig fragen. Es ist nicht gut eine natürliche Neugierde bei einem Kind zu unterdrücken. Außerdem, hier in diesem Haus interessiert sich außer Marisol niemand für meine Arbeit.“
Dabei lässt der Vater seinen Blick über die drei Anwesenden streifen. Außer Doña Ramona und Marisol, sitzt noch der Sohn des Hauses mit gelangweiltem Blick am Tisch. Er ist Marisols großer Bruder Eduardo und da er beträchtlich älter ist als sie, kehrt er seine Überlegenheit erheblich heraus. Er weiß, dass er damit Marisols Wut entfacht, und das vergnügt ihn ungemein.
Er sagt: „Ich glaube Mama hat Recht. Marisol ist noch viel zu klein, um sich mit solchen Scheußlichkeiten zu befassen.“
Wutentbrannt schaut Marisol ihren Bruder an, streckt ihm die Zunge raus und sagt: „Du bist echt doof.“
Es folgt ein heftiges Wortgeplänkel zwischen den beiden. Sie sind so erregt, dass ihre Teller unberührt bleiben.
Da sagt Don Augusto: „Schluss jetzt, bei Tisch wird nicht gezankt. Ihr solltet dem Essen von Mama mehr Beachtung schenken, denn es schmeckt vorzüglich.“
„Aber Papa, Mama hat doch das Essen gar nicht gekocht, sie kann ja gar nicht kochen, Tina ist doch die Köchin.“ Dabei schaut sie ihre Mutter frech an.
„Marisol, ich glaube deine Mutter hat solche Worte nicht verdient. Gewiss, Tina kocht für uns, aber deine Mutter hat mit der Familie und dem riesigen Haus Arbeit genug. Aber ich möchte jetzt doch dein Wissensdrang befriedigen. Ja, ich habe heute einem Mörder die Handschellen angelegt. Er hat seine Frau aus Eifersucht umgebracht.“
„Wieso habt ihr ihn nicht vorher, bevor er die Frau getötet hat, ins Gefängnis gesteckt? Die arme Frau, jetzt nützt es ihr ja nicht mehr, dass du ihm Hand-schellen angelegt hast. Du hättest es viel eher machen sollen. Ist das der Mann aus Agaete?“
„Ich finde, du solltest wirklich nicht mit Marisol darüber reden, schließlich ist sie erst fünf“ sagt Doña Ramona.
„Mujer“ (Frau), „lass es gut sein. Wenn sie sich dafür interessiert, sollten wir es nicht unterdrücken. Außerdem hat sie Recht. Hinweise auf die Gewalttätigkeit des Mannes hatten wir. Es wäre unsere Aufgabe gewesen, die Frau besser zu schützen.“
„Das sage ich ja die ganze Zeit“ erwidert Marisol, „wenn ich groß bin werde ich Detektivin und du wirst sehen, es werden keine Morde mehr geschehen.“
„Ich habe es gewusst, du bist eine Schnüfflerin“ sagt Marisols Bruder.
Inzwischen hat die Mutter so ein verdrießliches Gesicht aufgesetzt, dass sogar Marisol das Thema fallen lässt und schweigt. Während sie brav ihren Teller aufisst, lässt sie ihre Blicke durch das Esszimmer schweifen. Sie liebt die langen Mittagessen im Kreise der Familie. Ihre Lieblingstante Jacinta ist auch öfters bei den Mahlzeiten dabei und meistens ergreift sie für Marisol Partei. Es gibt allerdings Tage, an denen diese Zusammenkünfte der Familie um den langen Tisch, der eigentlich für mindestens zwölf Personen konzipiert ist, sehr steif und formell verlaufen. Das kommt vor, wenn der Vater von seiner Arbeit erschöpft nach Hause kommt, er über einen schweren Fall grübelt und kaum ein Wort heraus bringt. An so einem Tag hat Doña Ramona das Sagen. Sie stammt aus einer sehr reichen Familie, wo es sehr konventionell und streng zugegangen ist. Das hat sie geprägt. Marisol bringt die Köchin so manches Mal zum Lachen, weil sie das vornehme Getue ihrer Mutter nachahmt. Ihr Vater ist da ganz anders. Er ist im Hafenviertel geboren und aufgewachsen und er hat es durch harte Arbeit bis zum Hauptkommissar von Vegueta gebracht.


  

Rezension von Uwe Schneider, Autor aus Zwönitz.

Er hat sehr viele Bücher, teils in Mundart, geschrieben

und dazu noch einen Roman der sich mit dem Alltagsleben zu DDR Zeiten befasst "Kathi unter Männern"...

 

Rezension von Uwe Schneider, Autor:
Liebe, Spannung, neue Einblicke und Eindrücke


Ein Buch, das unterhält, zugleich aber informiert. Wer kann schon besser Gran Canaria, die Schönheiten der Natur und Landsc...haft, aber auch den unverwechselbaren Menschenschlag auf dieser Insel schildern, als die Autorin, sozusagen ein adoptiertes Kind dieser südlichen Region. Kriminal- und Liebesromane stapeln sich zu Hauf in den Regalen unserer Buchhandlungen. Im vorliegenden Fall unterscheidet sich Karin Steinberg-Berges Buch durch den lokalen Kolorit, den Landschaft und Sprache vermitteln. Für mich soll das Buch eine Anregung für Ferien auf dieser schönen Insel sein. Da soll mir "Marisol und Jorge - Eine Liebe auf Gran Canaria" nicht nur der beste Reiseführer, sondern auch ein vortrefflicher Unterhalter sein.


  

Sabine Ursula No Bonnekamp hat mein Buch gelesen und mir eine Nachricht bei Facebook.de geschickt,

die ich mit ihrer Erlaubnis weiter geben darf:


"Karin, dein Buch "Marisol und Jorge - Eine Liebe auf Gran Canaria" ist wunderschön! Ein bisschen Krimi, ganz viel Liebe und du hast das Thema Autismus super dargestellt. Ein wunderschöner Roman. ... ich kann nur mit bester Kritik weiter empfehlen. ... Super schön!"