Begegnung auf Amrum


Begegnung auf Amrum - Roman

Begegnung auf Amrum

Buch

Während die Sonnenstrahlen über das Ägäische Meer gleiten, Anna und Manfred auf der Terrasse von Annas kleinem Häuschen auf der Insel Thassos sitzen und ihre Blicke über die See wandern, nimmt ein Tonbandgerät Annas Erzählung auf. Es ist die Geschichte zweier ganz verschiedener Frauen, die eine lebenslange und wunderbare Freundschaft verbunden hat. Sara entschied sich für ein Leben als Ehefrau und Mutter; Anna widmete sich ausschließlich ihrem Beruf als Schriftstellerin. Die Autorin führt den Leser durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts, gibt ihm einen Einblick in eine spanische Großfamilie und lässt ihn die wunderbare Natur der Nordfriesischen Insel Amrum erleben. Zaragoza und Gran Canaria in Spanien, München in Bayern, Amrum in Norddeutschland, Thassos in Griechenland, das Dorf Camaldoli in den italienischen Apenninen, diese Orte werden in ihrem Roman eingebettet und bilden eine faszinierende Kulisse im Leben von Sara und Anna.

 


Heute habe ich endlich ein Video gemacht in dem ich aus meinem Buch "Begegnung auf Amrum" vorlese. Es ist kein professionelles Video, aber dadurch auch sehr natürlich. Sicherlich kann ich in Zukunft noch etwas verbessern, vor allem was das Licht anbelangt. Jünger und schöner werde ich sicherlich nicht. Aber schließlich geht es ja um das was und wie ich schreibe.

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Anmerkung auf die Wahl der Namen meiner Protagonistinnen:


Sara und Anna sind die zwei Figuren in meinem Roman "Begegnung auf Amrum". Er handelt von einer Lebenslangen Freundschaft zwischen zwei sehr verschiedener Frauen. Den Namen "Sara" wählte ich für eine Frau die sich verliebt und sich dazu entscheidet, mit ihrem spanischen Mann, eine große Familie zu gründen, einfach ihre Gefühle auszuleben, sich darauf einzulassen. Sara klingt für mich weich. Konsonanten wechseln sich mit Vokalen ab. Anna hat zwar auch 2 Konsonanten und 2 Vokale, aber die 2 Konsonanten stehen in der Mitte und haben, dadurch dass sie doppelt fungieren, sehr viel Kraft. Anna kennt nur ein Ziel: Sie will freie Schriftstellerin werden - und wird es auch. Zwei kurze Namen die viel aussagen. Ich habe sie intuitiv gewählt. Erst im Nachhinein erkannte ich ihre Bedeutung.


Von Margrit Kehl Hunziger 09.08.2014

Liebe Karin, ich bin von deinem Buch Begegnung auf Amrum restlos begeistert, was für eine schöne Geschichte, dein Schreibstil ist genau nach meinem Geschmack.... ich werde noch lange an Anna, Manfred , Sara etc. denken.. wunderschöne Stunden habe ich mit deinem Buch verbracht, danke - ganz liebe Grüße aus der heißen Schweiz Margrit    www.margrit-art.ch

 

Von Emma Trulsson 11.04.2014

Liebe Karin,

Ich kann nur jedem empfehlen das Buch zu lesen. Wer es gelesen hat, weiß was wahre Freundschaft ist.

 

Von Emma Trulsson 10.04.2014

Liebe Karin, heute habe ich deinen Roman "Begegnung auf Amrum " durchgelesen. Ich habe mir damit etwas mehr Zeit genommen wie sonst mit anderen Büchern. Die Erzählung ist so wunderschön. Habe herzlichen Dank dafür. LG Emma


Rezension von Hilde Möller (Schriftstellerin)

über "Begegnung auf Amrum" - 22.03.2014

 

Liebe Karin Steinberg Berge - ich mag meine Rezensionen in Briefform schreiben, sie sind dadurch für mich persönlicher. Wir haben uns brieflich schon über Dein Buch „Begegnung auf Amrum“ unterhalten, was mich dazu anregte, mich noch einmal ganz intensiv mit Deinem Buch zu beschäftigen. Dazu möchte ich Dir folgendes mitteilen:

Begegnung auf Amrum - Ich kenne Amrum nicht, aber das Buch von Karin Steinberg Berge hat die Lust geweckt, diese Insel kennen zu lernen. Doch es ist natürlich nicht nur die Insel, die dem Leser nahegebracht wird, es sind viele Begegnungen und Schicksale, die einem von Anfang bis zum Ende dieses Buches gefangen halten.

Da ist Anna, die Frau, die sich für die Unabhängigkeit entschieden hat - wie gut kann ich diese Haltung verstehen. Dennoch lehnt sie weder die Liebe noch Bindungen ab und als Manfred, der Mann, der ihr Liebhaber aber vor allem auch ihr Freund war, was sich ja nicht ausschließt, ganz am Schluss von Annas Leben deren lebhafte und abwechslungsreiche von ihr auf Band gesprochene Lebensgeschichte aufschreibt, wird er nirgends den Satz finden, den so viele Menschen am Ende ihres Lebens sagen: „War das alles?“ Schreiben, reisen, Freundschaften, neue Welten kennen lernen, nie ablehnend gegenüber fremden Einflüssen, aufgeschlossen Menschen und Landschaften gegenüber, vor allem aber frei und unabhängig - das war Anna. Sie wird dem Leser in einer klaren, ehrlichen und doch sehr einfühlsamen Form nahe gebracht.

Und dann das ganz andere Schicksal von Sara - die Frau, die sich für Ehe und Kinder entscheidet - insgesamt acht eigene und eine Adoptivtochter. Gewiss ein ebenso, wenn auch anders erfülltes Leben an der Seite ihres spanischen Ehemannes Rafael in Spanien. Ich kenne Spanien aus jahrelangem Aufenthalt dort sehr gut - und ich konnte spüren, dass hier jemand schreibt, dem das Land, die Leute, die Sitten, vor allem aber die inneren Zusammenhänge und Ansichten nicht fremd sind. Doch ist Sara immer glücklich in der von ihr frei gewählten Lebensart? Meistens wohl schon, sie will für andere da sein, sie will für andere leben, aber vergisst sie nicht dabei, auch ganz persönlich für sich zu leben? Ich stellte mir diese Frage, als Sara anfing, sich zu vernachlässigen - vielleicht, weil sie selbst für andere - außer für Anna, die jahrzehntelang ihr Leben von der Ferne und oft auch bei Besuchen mit ihr teilt, nicht wahrnehmbar ist? Ich empfand Wut auf Rafael - acht Kinder, die angebliche Angst und Sorge um seine Frau - warum überlässt er es dann als Arzt ihr, sich letzten Endes sterilisieren zu lassen? Das auf die damalige Zeit zu schieben, ist eine bequeme Ausrede für Männer, denen man eine Sterilisation nicht zumuten kann. Ein von einem Arzt wortwörtlich vertretene Meinung im Deutschland von 1964!

Man spürt in diesem Buch, dass Karin Steinberg Berge auch malt - ihr Stil ist farbig, bunt, abwechslungsreich, leuchtend und manchmal auch dunkel-melancholisch.

Aber nicht nur die Lebensgeschichte der beiden Frauen Anna und Sara machen das Buch so lesenswert, sondern auch die Auseinandersetzung mit dem geschichtlichen und politischen Prozess des letzten Jahrhunderts macht „Begegnung auf Amrum“ zu einem wichtigen Buch. Ich freue mich sehr, es kennen gelernt zu haben.

 

Lieben Gruß Hilde Möller (www.hillaseven.de)


Meer, Sonne, Bücher, Kinder
Von "Jakob Anderhandt"
 
Einige Monate vor ihrem herannahenden Tod besucht Manfred seine Freundin Anna in ihrem Inseldomizil auf Thassos. Anna möchte Manfred ihr Leben erzählen, das nicht nur von der Beziehung zu ihm, sondern noch weit mehr von der lebenslangen Freundschaft zur fast gleichaltrigen Sara geprägt ist, welcher Anna vor nun bald siebzig Jahren auf Amrum begegnete.

Zwei junge Frauen, die sich bis dahin nur flüchtig kennen und die zwei ganz unterschiedliche Lebensentwürfe kennzeichnen, sitzen an einem verhangenen Maitag im Jahr 1925 im Strandrestaurant von Norddorf: Anna möchte Schriftstellerin werden - sie hat vor kurzem ihrem Zeitungsverlag gekündigt und macht gerade eine Schaffenskrise durch -, Sara hingegen plant, in die Großfamilie eines spanischen Arztes einzuheiraten. An jenem Nachmittag erkennt jede der beiden Frauen in der anderen ihr Gegenteil - und diese fruchtbare Spannung ist es wohl, welche sie trotz der inneren und äußeren Konflikte, die ihnen das Leben im 20. Jahrhundert bringen wird, auch über lange Durststrecken in Verbindung bleiben läßt.

Die größte Stärke des Romans ist zugleich seine größte Schwäche: Auf 420 Seiten beschränkt sich Karin Steinberg-Berge nicht etwa darauf, entscheidende Lebensstationen ihrer Hauptfiguren nachzuzeichnen, sondern läßt Anna genauso von Saras insgesamt neun Kindern mit Rafael Gonzaléz Gracía erzählen, mit denen die Schriftstellerin durch die ausgedehnten Besuche im Haus der Familie ständig verbunden ist.

Die Form des Romans ist einfach, trotzdem kunstvoll: Statt Annas Lebensbericht zu überarbeiten, hat Manfred die auf Tonband aufgezeichneten Erinnerungen transkribiert und bloß das Nötigste an Kommentaren hinzugefügt. Dabei herausgekommen ist eine südländisch leichte, manchmal wundersam unbeholfene Schilderung im Plauderton, die nur hin und wieder gestört wird, wenn Anna in allgemeinere Betrachtungen über das Schicksal ihrer Generation abschweift.


Leseprobe (Epilog)


Manfred fährt zu Anna nach Thassos

1994

 

Voller Spannung und Vorfreude stand ich an der Reling der Fähre, die mich von Keramoti zur nördlichsten der griechischen Inseln bringen sollte. Meine Augen wanderten über das mäßig aufgebrachte ägäische Meer, betrachteten, wie die Sonne sich auf den Wellen spiegelte. Meine Gedanken wanderten zu jenen Tagen, als Anna und ich noch jung waren, ich sie liebte und begehrte. Ich dachte auch an unsere Streitigkeiten und Machtkämpfe, die schließlich zu unserer Trennung führten, und wie sich die Leidenschaft zueinander veränderte, wir langsam in eine lebenslange einmalige und bedeutungsvolle Freundschaft glitten. Sehnsucht nach ihr packte mich. Ich wünschte mir, das Schiff bekäme Flügel, der Wind trüge es hinüber. Plötzlich spürte ich den Wunsch, sie noch ein einziges Mal in meinen Armen zu halten, zu küssen, zu streicheln, sie zu lieben wie einst, als wir uns kennen lernten. Was ging in mir vor, warum nach so vielen Jahren dieses Verlangen?

Vor zwei Tagen hatte ich einen Brief von Anna erhalten, in dem sie mich bat, zu ihr zu kommen. Sie schrieb, sie wäre nun bereit, von Sara und ihrem Leben zu erzählen. Damit erfüllte sie meinen langjährigen Wunsch, einen Roman über beide zu schreiben. Bisher hatte sie sich geweigert, mit der Begründung, es sei eine diffizile Sache, über Personen zu schreiben, die mitten im Leben stünden. Ich habe Annas große Bedenken, schließlich ihre Weigerung, akzeptiert, denn sie hatte völlig Recht. Es wäre nur ein unvollkommener Roman geworden, den niemand befriedigt hätte, mich am allerwenigsten. Und dann kam ihr Brief. Sie bat mich, ich solle so schnell wie möglich zu ihr nach Thassos fahren. Sie schrieb, sie fühle, sie stünde knapp vor ihrem Lebensabschluss und sie hätte nicht mehr viel Zeit, von ihr und Sara zu erzählen.

Wie Recht hatte ich, mich zu beeilen. Der Tod kündigt sich meistens vorher an, manchmal unsanft und brutal, öfters still und lautlos, aber immer wahrnehmbar. Er schlägt mitunter grausam und hart zu, jedoch nicht bei Anna. Allerdings wussten wir, dass er bereits auf der Lauer lag. Sie war keineswegs krank, sie wurde nur zusehends schwächer, sowohl physisch wie psychisch, genauso wie eine Blume langsam welkt, nachdem sie sich in voller Pracht gezeigt hat.

Ein Taxi fuhr mich zu ihrem Haus, das auf einem Hang an der Westküste der Insel, in der Nähe des Fischerdorfes Potos, stand. Ich liebte dieses kleine und schmucke Häuschen, das ich von meinen jährlichen Besuchen bei Anna gut kannte. Am meisten genoss ich die Terrasse mit dem Blick auf die See. Von dieser konnte man das türkisfarbene Meer und die untergehende Sonne bewundern.

Auch dieses Jahr hielten wir uns überwiegend dort auf. Anna und ich hatten uns für unser Vorhaben einen Plan zurechtgelegt, nach welchem wir zwei Stunden am Vormittag und drei am späten Nachmittag arbeiteten. Ich schaltete ein Mikrofon ein und nahm, das was sie erzählte, auf Tonband auf. Schweigend hörte ich ihrer tiefen und warmen Stimme zu, mit der sie die Vergangenheit wieder lebendig werden ließ. Sie war mit dieser Art zu arbeiten sehr glücklich, denn sie konnte, ohne Rücksicht auf ein bestimmtes Tempo, ihren Gedanken freien Lauf lassen. Zunächst dachte ich, dass diese Aufzeichnungen lediglich die Grundlage für einen meiner Romane bilden würden, aber dann, als ich wieder zu Hause war und das Band abhörte, kam mir eine andere Idee: Anna schilderte flüssig, mit einer klaren und perfekten Sprache, weswegen ich mich entschloss, es genauso wiederzugeben, wie sie es erzählt hatte.

Neben diesen Arbeitsstunden, die alle auf ihrer Terrasse stattfanden, verbrachten wir die Tage meistens so: Nach dem Frühstück besorgte ich die täglichen Einkäufe in Potos oder Limenaria, denn Anna konnte nur noch mühsam laufen. War dies erledigt, bereiteten wir gemeinsam unser Mittagessen vor. In ihrer weiß und blau gestrichenen Küche saß sie am Tisch, während ich am Herd stand. Der Frau, die sonst täglich zum Putzen und Kochen kam, hatten wir bis auf zwei Tage in der Woche freigegeben. Wir wollten möglichst für uns sein und unsere vielleicht letzten gemeinsamen Wochen ungestört nutzen. Nach diesen Vorbereitungen gingen wir auf die Terrasse, nahmen unsere gewohnten Plätze ein, ich machte mein Mikrofon startbereit und irgendwann, nachdem wir eine Weile schweigend aufs Meer geschaut hatten, begann Anna zu erzählen. Es war erstaunlich, dass sie nie den Faden verlor. Dort, wo sie am vergangenen Tag aufgehört hatte, knüpfte sie wieder an. Äußerst selten musste ich fragen, wenn mir etwas nicht klar war, oder sie ermahnen, ausführlicher zu berichten; dies geschah, wenn sie erregt war und sich beim Sprechen verhaspelte. Nach dem Mittagessen zogen wir uns, für eine so genannte siesta, eine Stunde auf unsere Zimmer zurück, um danach wieder erfrischt den Nachmittag zu beginnen. Bei einer Tasse Kaffee plauderten wir noch eine Weile. Um Anna nicht zu ermüden, teilten wir die drei Arbeitsstunden in zwei Etappen: Eine nach dem Kaffee und die andere bei untergehender Sonne.

Ab und zu bestellten wir ein Taxi und ließen uns zum Strand fahren. Dort spazierten wir langsam am Ufer entlang. Bei dieser Gelegenheit zog sich Anna ihre Schuhe aus, stand still im Sand und ließ die herankommenden und zurückgleitenden Wellen über ihre Füße spülen. Ich merkte, dass sie daran dachte, es könnte das letzte Mal sein. Ihre Sinne waren durch und durch auf diesen Vorgang fixiert. Anna lebte jede Stunde in vollem Maße. Ich sah sie öfters durch das Haus umhergehen, Gegenstände liebevoll streichelnd, doch nie melancholisch oder gar traurig; sie nahm einfach ruhig und gelassen Abschied.

Anfang Mai war ich zu ihr gereist, um noch einmal einen wunderbaren Sommer mit ihr zu erleben und an der Biografie von Sara und Anna zu arbeiten. Mitte September war die Aufzeichnung abgeschlossen, danach blieb ich noch einen Monat bei ihr. Ich konnte mich nicht von ihr lösen, denn ich wusste, es würde ein endgültiger Abschied werden. Ich glaubte, durch meine Gegenwart den Tod von ihr fern halten zu können. Aber irgendwann musste ich sie loslassen, denn jeder Mensch geht am Ende seinen ganz persönlichen, einsamen Weg. Mitte Oktober verließ ich die Insel, musste Anna in ihrem Häuschen zurücklassen. Als ich fortging, stand sie unter der berankten Tür und sah mich mit ihrem verinnerlichten Blick an. Keine Träne, kein beiderseitiges Winken, nur unsere Augen begegneten sich. So hatte vor vielen Jahren unsere Liebe begonnen, so endete unsere lebenslange Freundschaft.

Nach zwei Wochen, also Ende Oktober, bekam ich einen kurzen Brief ihrer griechischen Haushälterin. Darin stand, dass Anna eines Abends auf ihrer Terrasse, bei untergehender Sonne, für immer eingeschlafen sei. Obwohl darauf vorbereitet, schmerzte diese Nachricht doch gewaltig. Ich spürte um mich einen kalten, leeren Raum und es wurde mir klar, dass ich dieses Vakuum nie wieder mit Wärme würde füllen können. Es fiel mir nicht schwer, Annas Wunsch zu erfüllen, der Beerdigung auf Thassos fernzubleiben; ich wollte sie so in Erinnerung behalten, wie ich sie, bei unserem letzten Abschied, unter der berankten Tür stehen sah. Dieses Bild bewahre ich dankbar in meinem Herzen; es soll mich bis zu meinem eigenen Ende ungetrübt begleiten.

Von Anna wusste ich, dass sie alles vorher geregelt hatte. Ihr Haus gab sie der Familie zurück, von der sie es einst kaufte. Verwandte, die es Wert waren, dieses Schmuckhäuschen zu erben, gab es nicht; die Kinder von Sara und Rafael hatten sowohl auf Gran Canaria wie auch an der spanischen Mittelmeerküste je ein Ferienhaus, und ich wollte nicht ohne Anna auf Thassos leben. Ich machte mich daran, ihre Tonbandaufzeichnungen niederzuschreiben, und diese Aufgabe lenkte mich etwas ab.

Und jetzt drücke ich auf "play" und lasse das Band laufen. Gebe ihre Stimme für die Öffentlichkeit frei. Es ist nicht mein Buch, mein Roman; es ist der Abschluss ihres langen literarischen Werdegangs. Es wird ihr letztes Buch sein. Mögen andere Menschen Freude und Kraft daraus schöpfen.


Wie es weitergeht erfährst du in meinem Buch...