· 

Sara und Anna - Begegnung auf Amrum von Karin Steinberg-Berge

Basistext für Blog MEINE BÜCHER

Diesen Blog MEINE BÜCHER habe ich deswegen eingerichtet, um Menschen die eventuell meine Bücher lesen werden, die Möglichkeit bekommen sich zu informieren warum ich das Buch geschrieben habe. Also nicht nur durch den Klappentext und einer Leseprobe sich zu informieren, sondern um tiefer in die Erzählung einsteigen zu können. Jeder Autor, auch wenn er noch so sehr versucht in dem Geschriebenen von sich Abstand zu halten, so wie ich es mir immer wieder vornehme, bringt doch etwas Autobiografisches in die Erzählung. Zumindest Gedanken und Empfindungen die ihn bewegen. Und das ist auch richtig so. Das bereichert die Handlung und die Protagonisten die in den Erzählungen vorkommen.

Hinzu kommt auch noch, dass in einem Blog die Leser die Möglichkeit bekommen, Kommentare zu schreiben. Dieser Kontakt mit meinen Lesern ist für mich sehr wichtig. Deshalb bitte ich die Leser, die meine Bücher gelesen haben, diese Möglichkeit zu nutzen, ganz gleich ob ihnen das Buch gefällt oder nicht. Lob spornt zwar an, aber auch Kritik sollte ein Autor vertragen können.

Ich wünsche allen Lesern angenehme und entspannte Lesestunden mit meinen Erzählungen und sage: DANKE !!!

Beweggründe und Gedanken für meinen Roman

"Sara und Anna - Begegnung auf Amrum"

"Sara und Anna - Begegnung auf Amrum" ist mein erster größerer Roman. Begonnen habe ich ihn während ich auf einer Bank am Watt von Amrum saß. Anna suchte einen Ort, eine Insel, auf der sie sich für ein Jahr zurückziehen könnte um zu schreiben, um sich aus der Enge als Journalistin von einem Münchner Verlag zu befreien. Diese Insel war Amrum. Auch ich suchte eine Insel auf der ich zwar nicht für ein ganzes Jahr, aber doch für 3 Wochen, mich von der Alltagsbelastung zu erholen erhoffte, um Kraft zu schöpfen, auch in mich zu gehen. Und so bin ich auf Amrum gekommen.

 

Vieles was Anna auf dieser Insel erlebt hat, habe ich auch erlebt. Die Beweggründe weshalb Anna sich für Amrum entschlossen hat, waren auch meine Beweggründe. Amrum wurde in meinem Leben sehr wichtig. Ohne meine Aufenthalte auf dieser ruhigen Insel, hätte ich nie und nimmer mein doch nicht gerade leichtes Leben bewältigen können.

 

Die Amrumer Landschaft, die Dünen und ihre Bohlenwege, die Weite des Kniepsandes und der Nordsee, das Watt mit dem Leben der Vögel, der Schafe und der Kühe, der Wald und die Heide, die Stille die doch mit so viel Leben erfüllt ist, das Rauschen des Windes, der Geruch, all das habe ich erlebt und ist auch ein Bestandteil in meinem Roman.

 

Und nun komme ich zur Handlung. 2 wichtige Gründe will ich durch meine Erzählung den Lesern nahe bringen: Freundschaft und Selbstbestimmung. Sara und Anna sind zwei ganz unterschiedliche Frauen. In jungen Jahren begegneten sie sich auf Amrum und ihre Freundschaft überlebte Belastungen, den zweiten Weltkrieg, Krankheiten und noch vieles mehr. Sara und Anna wurden Freundinnen fürs Leben. Und am Ende bekommen sie noch einmal auf Amrum die Möglichkeit gemeinsam über ihr Leben nachzudenken, zu sprechen. - Freundschaft ist für mich sehr wichtig. Ich erlebe sie als etwas sehr kostbares. In meiner Kindheit auf Gran Canaria habe ich meine Freundin Rita kennen gelernt und auch heute (ich bin 82 Jahre alt und Rita ist 84 Jahre alt) sind wir immer noch miteinander befreundet. Diese Freundschaft muss sehr behutsam gepflegt werden, sie ist sehr zerbrechlich, denn Rita und ich sind sehr unterschiedlich, führen auch unterschiedliche Leben. Beide haben wir eine Familie gegründet. Ich bekam 5 Kinder, Rita 8 Kinder. 

 

Und damit komme ich zu meinem zweiten Grund, weshalb ich den Roman "Sara und Anna" geschrieben habe. Rita und ich haben ganz bewusst eine große Familie gründen wollen und beide stehen wir immer noch mit allem Drum und Dran dazu. Natürlich jammern wir auch manchmal, aber wir bereuen es nicht. Höchstwahrscheinlich weil wir uns nicht einfach in dieses Familienleben haben fallen lassen, sondern wir haben es bewusst gewählt. Und das ist wichtig. Sara entschied sich eine Großfamilie zu gründen und Anna zog es vor Single zu bleiben und sich ihrem Beruf als freie Schriftstellerin zu widmen. Das ist die Erzählung zweier sehr unterschiedlichen Frauen. Ich möchte nicht mit dem erhobenen Finger auf das Leben von Sara zeigen und sagen: "Das ist richtig, so sollten Frauen leben". Ich möchte auch nicht mit erhobenen Finger auf Anna zeigen und sagen: "Anna, so wie du sollten wir Frauen leben, so ist es richtig." - Es gibt kein RICHTIG oder FALSCH. Nur sollten wir Frauen unser Leben bewusst bestimmen: Familie Ja oder Nein, Kinder Ja oder Nein. Und wenn wir uns entschieden haben, dann sollten wir auch dazu stehen und nicht zu viel jammern.

 

Das klingt sehr theoretisch, aber die Handlung ist sehr lebendig. Steigt einfach ein und begleitet Sara und Anna in ihrem Leben.

 

Und wenn ihr Lust habt, schreibt mir hier eure Meinung, schreibt mir von euch und eurem Leben, oder schickt mir einfach einen Gruß. Ich würde mich sehr freuen und sage schon jetzt: DANKE !!!

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Elisabeth van Langen (Montag, 23 April 2018 12:48)

    Von meinem Leben erzählen ist vieeeeeel zu aufwendig. Aber ich freue mich sehr über deine Einstellung zum Leben, deinen Mut einfach DU zu sein und wünsche Dir viel Erfolg und Kreativität für die Zukunft. LG Elisabeth

  • #2

    Karin Steinberg-Berge (Montag, 23 April 2018 19:31)

    Danke dir Elisabeth für deinen Kommentar und deine Wünsche. Im Grunde ist doch jedes Leben ein Roman. Jeder Mensch hat sein ganz persönliches Gesicht und sein ganz persönliches Leben. Ich habe große Achtung dafür.
    Sei ganz lieb gegrüßt von mir
    Karin